ZSC Lions: Einstand nach Mass für Hans Kossmann

Unter dem neuen Coach fegten die ZSC Lions den HC Lugano 6:1 vom Eis.

Bild: Der 55-jährige Hans Kossmann und der 40-jährige Lions-Rekordhalter Mathias Seger; Facebook

Besser konnte Hans Kossmann nicht starten. Der kanadisch-schweizerische Doppelbürger und sein neues Team feierten gegen Lugano einen Kantersieg. Kossmanns Vorgänger, der Schwede Hans Wallson, musste Ende Dezember gehen. Die mässige Punkteausbeute war ihm zum Verhängnis geworden.

Der Countdown läuft
Die Aufgabe des 55-jährigen Kossmann und seines Assistenten Leo Schumacher ist klar. Die Lions sollen zurück in die Erfolgsspur finden. An spielerischem Potenzial mangelt es den Lions ja nicht. Bestandteile der ZSC-Baustelle sind das angeknackste Selbstvertrauen, die abhanden gekommene Winnermentalität sowie die äusserst überschaubare Unberechenbarkeit und Variabilität im Angriff. Spätestens am 10. März müssen die Lions in sehr guter Verfassung sein. Dann beginnen die Playoff-Spiele.

Das 1000. Spiel im Lions-Dress
Mathias Seger verdient einen zweifachen Lorbeerkranz. Kürzlich feierte der Verteidiger mit dem immensen Kämpferherzen den 40. Geburtstag. Gegen Lugano bestritt er sein 1000. Spiel im Lions-Dress. Vor seinem Wechsel zu den Stadtzürchern anno 1999 absolvierte Seger 141 Partien für die Rapperswil-Jona Lakers in der National League. Macht also 1141 Spiele in der obersten Schweizer Liga. Demnächst wird Seger einen anderen Dauerbrenner, Reto von Arx, überflügeln. Von Arx hält mit 1004 Partien für den HC Davos momentan noch den nationalen Einsatz-Rekord beim gleichen Verein.

Fünf Teams in Schlagdistanz
In der Tabelle sind die Lions (Stand 3. Januar) bloss Siebter. Der Abstand zum Playoff-Strich ist komfortabel. Freilich wollen und müssen sich die Lions nach vorne orientieren. Mit Ausnahme von Meister Bern liegen alle fünf zurzeit besser rangierten Teams in Schlagdistanz. Biel auf Rang 5 und Lugano auf Rang vier haben bloss zwei Pünktlein mehr auf dem Konto als die Lions.
Nächster Gegner ist zwei Mal hintereinander der HC Fribourg-Gotteron, dessen Formkurve nach unten zeigt. Am 6. Januar (Sa) wird in Fribourg gespielt, am 7. Januar (So 15.45 Uhr) in Zürich. Danach steht  am 12. Januar (Fr) der Härtetest beim SC Bern an, ehe die Lions am 13. Januar (Sa 19.45 Uhr) Ambri empfangen. (SL)

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