Wendy Holdener: Shiffrin steht noch vor der Sonne

Die Schwyzer Skifahrerin Wendy Holdener will auch in diesem Weltcup-Winter zu der absoluten Spitze gehören.

Bild: Facebook

Bisher gelang dies Holdener in der noch sehr jungen Saison 2018/19 noch nicht wie gewünscht. Zwar gelangen der Technikerin bisher vier Top-Ten-Klassierungen, aber aufs Podest reichte es noch nicht. Da ist sicher noch „Luft nach oben“, das weiss auch die ehrgeizige Sympathieträgerin aus Unteriberg (SZ). Am Wochenende vom 21./22. Dezember bietet sich beim Riesenslalom und Slalom in Courchevel (Fr) die Gelegenheit, endlich ganz nach vorne zu fahren.

Drei Weltcupsiege und 23 Podestplätze
Seit einigen Jahren brilliert Wendy Holdener mit starken Leistungen und fährt mit beeindruckender Regelmässigkeit zu Spitzenergebnissen, so stand sie im Skiweltcup bereits 23 Mal auf dem Podest: davon dreimal ganz oben. Besonders wohl fühlt sich Wendy Holdener im Kanton Graubünden: Zwei ihrer Weltcupsiege feierte sie in Lenzerheide, 2016 und 2018 in der Super-Kombination. Zudem holte sie schon zweimal die kleine Kristallkugel für den Gewinn der Wertung in der Kombination. 2017/18 wurde sie im Gesamtweltcup zudem ausgezeichnete Zweite hinter Mikaela Shiffrin (USA).

Ein Weltmeistertitel, ein WM-Silber und drei Olympia-Medaillen
2018 verbuchte sie in St. Moritz in dieser Disziplin den bisher grössten Karriere-Erfolg: den Weltmeister-Titel 2017; ausserdem gewann sie dort die Silbermedaille. An den Olympischen Spielen 2018 in Pjöngchang (Südkorea) war Holdener auch äusserst erfolgreich. Die Schwyzerin holte einen kompletten Medaillensatz: Gold im Teamevent mit der Skinati, Silber im Slalom und Bronze in der Kombi.

Sportlerin des Jahres
Die 25-Jährige ist dank ihrer sympathischen und aufgestellten Art sehr populär bei den Fans und gilt als „Everybody’s Darling“. So wurde sie 2017 zur Schweizer Sportlerin des Jahres gewählt. Und auch in der Liebe zeigt sich ihr Faible für Graubünden: Sie ist mit dem Engadiner Ex-Skifahrer Nico Caprez (26) liiert.

Begabte Technikerin
Schon früh galt Holdener als riesiges Talent. Schon mit 15 Jahren fuhr sie die ersten FIS-Rennen und ihr Stern ging dann so richtig auf an der Junioren-WM in Crans-Montana, wo sie mit Gold (Kombination), Silber (Abfahrt) und Bronze (Riesenslalom) einen kompletten Medaillensatz holte und ihre Allrounderqualitäten unter Beweis stellte.

Überholt sie Shiffrin?
Im Weltcup konzentriert sich die elegante Fahrerin vor allem auf die technischen Disziplinen, besonders auf den Slalom, wo sie bereits 17 Podestränge herausfuhr. Ein Sieg gelang ihr da noch nicht, dieser wurde ihr meist von ihrer grössten Konkurrentin Mikaela Shiffrin (USA) verwehrt. Die Frage ist aber nicht ob, sondern nur wann sie auch im Slalom triumphiert. (JB)

 

 

 

Von MadMax erfasst am 09.02 2018 05:40

Viel Glück

Interessanter Artikel! Dann wünschen wir der Schweizerin mal viel Glück in Südkorea. Mit freundlichen Grüßen aus Deutschland 😁👋

Kommentar erstellen