TSV Frick: Die beiden Fanionteams starteten unterschiedlich

Im Schweizer Handball-Kanton Aargau spielt Frick eine solide Nebenrolle.

Bild: Das erste Herrenteam begiesst freudig den dritten Punkt im zweiten Spiel; Vereinsarchiv

Nirgends ist der Handballsport populärer als im Aargau. Der TSV Frick gehört sportlich nicht zu den Topclubs im Kanton. Den Spitzensport decken andere Handballvereine im Aargau ab.

Regionale Bedeutung
Fricks Fokus liegt auf dem Breitensport und der Nachwuchsförderung. Diese bedeutenden Aufgaben nimmt der TSV Frick Handball bravourös wahr. Mit rund 200 Angehörigen in 12 Mannschaften ist die eigenständige Handballriege die grösste Riege innerhalb des TSV Frick. Leistungshandball auf durchaus beachtlichem Niveau wird aber auch in Frick gespielt.

Fanionteam der Herren auf Kurs
Das erste Herrenteam (2. Liga) kam gut aus den Startblöcken. Nach einem Unentschieden gegen Liestal besiegte man den ATV/KV Basel deutlich mit 38:26. Beste Fricker Schützen: Marco Lenzin mit 11 und Jan Hauser mit 10 Treffern. Nächste Partie ist das Fricktaler-Derby am 23. September bei Magden/Möhlin. Nach einer einmonatigen Herbstferienpause geht’s am 21. Oktober weiter. Frick gastiert dann in Pratteln.

Frauenteam will oben bleiben
Eine Liga höher spielt Fricks Frauen-Fanionteam. Der letztjährige Aufsteiger zahlte im ersten 1.-Liga-Jahr wie erwartet Lehrgeld, konnte aber die Spielklasse halten. Den Ligaverbleib streben die Füchsinnen auch in der Saison 2017/2018 an. Der Auftakt gelang nicht nach Wunsch. In einer lange Zeit engen Partie unterlagen die Frickerinnen Herzogenbuchsee 18:22. Die Spiele zwei und drei bestreitet Frick auswärts in Thun (23. September) und bei Leimental in Oberwil (8. Oktober). In der vierten Runde hat man Heimvorteil. Am 21. Oktober (Samstag, 18 Uhr) trifft Frick in der Ebnethalle auf Willisau. (SL)

Kommentar erstellen