Titelfavorit SC Bern verstärkt den Angriff mit dem Finnen Aaltonen

Bern engagierte für die Playoffs Flügelstürmer Juhamatti Aaltonen als Ausländer Nummer 6.

Bild: Am 28. Februar bestreitet Juhamatti Aaltonen den ersten Ernstkampf mit dem SCB.Facebook

Der 32-jährige Flügel Juhamatti Aaltonen hat beim SC Bern die ersten Teamtrainings absolviert. Vom erfahrenen finnischen Ex-Natispieler erwarten die SCB-Verantwortlichen zusätzlichen Schub in der Offensive. Zuletzt spielte der 1,85 Meter grosse und 89 Kilo schwere Stürmer beim schwedischen Verein Rögle. In der laufenden Saison brachte er es im Rögle-Dress auf 19 Skorerpunkte in 35 Partien.

Marti und Haapakoski
Für die nächsten zwei Saisons nahm Bern den jungen Verteidiger Aurélien Marti unter Vertrag. Der 23-Jährige Defensivspezialist aus der Romandie spielt seit 2016 beim Swissligisten Langenthal. Zweikampfstärke und Übersicht sind die Pluspunkte des 1,90 Meter grossen Abwehrspielers. Ebenfalls für die nächsten beiden Saisons unterschrieb Mikko Haapakoski beim SCB. Der 51-jährige Finne ersetzt Assistenztrainer Ville Peltonen; Peltonen wechselt als Headcoach zum HC Lausanne, der in dieser Saison nicht in Schwung kam.

Qualifikationssieger Bern
Mit einem 2:0-Sieg gegen Zug schaffte das Jalonen-Team am 3. Februar das Zwischenziel „Platz 1 in Regular Season“. Zugleich qualifizierten sich die Mutzen für die Champions Hockey League 2018/2019. Nach der Olympia-Pause  – nicht weniger als acht Berner Akteure spielen mit der Nati in Peyongchang  – stehen in der nationalen Meisterschaft noch drei Qualifikationsrunden an. Bern trifft am 28. Februar (Mi 19.45 Uhr) in der Postfinance-Arena auf Davos. In den beiden letzten Runden heisst der Gegner Genf. Am 3. März wird in der Calvinstadt gespielt, am 5. März (Mo 19.45 Uhr) in Bern.

Wer soll den SCB stoppen?
Der Schweizermeistertitel 2018 führt über den SCB. Die Hauptstädter, die den dritten Titel in Folge und den 16. der Clubgeschichte anstreben, dominierten die Regular Season. In den Playoffs wird Bern kaum zu schlagen sein. Die individuelle Klasse, das starke Teamwork und die von Jalonen eingeimpften Winnermentalitiät sprechen eine klare Sprache. Die Playoff-Viertelfinals im Modus „Best of Seven“ starten am 10. März. Bern trifft voraussichtlich auf Genf oder auf die SCL Tigers. (SL)


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