SV Sumiswald: Eins ab, zwei auf

Die erste und die zweite Mannschaft des SV Sumiswald (BE) spielen diese Saison in der 4. Liga – mit gemischtem Erfolg.

Bild: Wikimedia; Gasthof Kreuz in Sumiswald

Jeremias Gotthelf (1797-1854): Diesem Mann verdankt Sumiswald viel. Der Schriftsteller hat die Gemeinde im Berner Emmental weltbekannt gemacht. Seine Erzählung „Die Schwarze Spinne“ spielt rund um Sumiswald, speziell im Restaurant Bären. Und der Gasthof Kreuz (Bild) wurde als Drehort für die Gotthelf-Verfilmungen „Uli der Pächter“ und „Käserei in der Vehfreude“ gebraucht.

Seit 1962 gibt es den SV Sumiswald
Sumiswald ist heute ein wichtiges regionales Zentrum mit einem schützenwerten historischen Ortsbild; rund 5000 Menschen haben hier ihren Wohnsitz. „König Fussball“ hat natürlich auch in Sumiswald eine „Filiale“. Und zwar beim 1962 gegründeten SV Sumiswald.

Männer in der 4., Frauen in der 3. Liga
Letzte Saison erlebten die beiden Aktivteams des SVS höchst gegensätzliche Schicksale. Das „1“ musste nach nur einer Spielzeit in der 3. Liga den Wiederabstieg hinnehmen in letzter Minute; trotz einiger ansprechender Leistungen. Das „2“ hingegen spielte sich in einen Siegesrausch und stieg nach über 20 Jahren wieder mal in die 4. Liga auf. Ergo spielen nun beide Mannschaften in der 4. Liga. Die Frauen, die zusammen mit dem SC Huttwil das „Team Unteremmental“ bilden, kicken in der 3. Liga.

Zwei besser als eins
Momentan ist die zweite Mannschaft besser als die erste. Nach 11 Runden ist das Team auf dem 1. Platz mit 28 Punkten; die erste Equipe ist in ihrer Gruppe nur auf dem 6. Platz (16 Punkte). Verkehrte Welt also in Sumiswald. Ziel ist die Rückkehr in die 3. Liga; letztlich ist es aber ja egal, welche Mannschaft dies bewerkstelligen kann. (JB)

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