SV Muttenz: Dank Offensiv-Feuerwerk auf den Thron

Aufsteiger SV Muttenz (BL) ist auch in der 2. Liga Interregio absolute Spitze.

Bild: Die Euphorie um den SV Muttenz lebt neu auf; Facebook

Aufsteiger SV Muttenz brilliert auch eine Treppenstufe weiter oben mit bärenstarken Leistungen: Aktuell sind die Baselbieter sogar Tabellenleader der 2. Liga Interregio mit 19 Punkten aus 8 Spielen. Diese fantastische Performance hätte man dem Team vom erfahrenen Trainer Peter Schädler so wohl nicht zugetraut.

Offensiv-Spektakel
Die Muttenzer begeistern mit erfolgreichem Tempofussball und gnadenloser Effizienz vor dem gegnerischen Tor. Die jurassischen Teams Tavannes (8:0) und Cornol (7:0) wurden richtig zermalmt; ein Spektakel war aber auch das 4:4-Heimunentschieden gegen Lokalrivale Liestal. Da gab der SVM einen 4:0-Vorsprung preis; nicht gerade ein Ruhmesblatt. Aber immerhin ist man da in guter Gesellschaft. Das gleiche Kunststück schaffte in der WM-Quali vor sechs Jahren die deutsche Nati im Spiel gegen Schweden.

Manuel Alessio: Die Muttenzer Antwort auf Gerd Müller
Wichtigster Spieler des SVM ist der 22-jährige Manuel Alessio. Der junge Schweizer Stürmer skort, skort und skort. Von den 28 erzielten Toren der Rot-Schwarzen gehen 10 aufs Konto von Alessio; das macht ihn zum Liga-Topgoalgetter. Auch der Aufstieg in die 2. Liga Interregio ist zu einem grossen Teil der Muttenzer Antwort auf „Bomber“ Gerd Müller zu verdanken: Er schoss Muttenz mit sagenhaften 36 Treffer fast im Alleingang nach oben.

Einmal im Cup-Achtelfinal gegen den grossen FCB
2021 feiert der SV Muttenz sein 100. Jubiläum. Die Baselbieter gehörten in der Region immer zu den Spitzenklubs im Amateurbereich. Heute ist der SVM besonders stolz auf seine grosse Nachwuchsabteilung, bei der die Talente die optimale Förderung im Hinblick auf ihre Karriere erhalten sollen. Ein Highlight war sicherlich auch das Erreichen des Cup-Achtelfinals 2015: Damals traf Muttenz auf den „grossen Bruder“ FC Basel, dem damaligen Serienmeister. Vor der Rekordkulisse von 5800 Zuschauern im Sportplatz Margelacker kassierten die Gastgeber jedoch eine 1:5-Pleite; dennoch wird es für die Muttenzer sicherlich ein unvergessliches Erlebnis bleiben.

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