Spono Eagles: Kein Höhenflug bisher

Die Handballerinnen von Spono Eagles Nottwil (LU) sind Meister und Cupsieger - doch läuft es aktuell nicht rund.

Bild: Topskorerin Pascale Wydler (Bild Luzerner Zeitung/Manuela Jans Koch)

Das schön am Sempachersee gelegene Dorf Nottwil ist in der Schweiz bekannt für das hier stationierte Paraplegikerzentrum  - und für den Damen-Handballklub Spono Eagles. „Spono“ steht dabei für „Sport Nottwil“. Die Luzerner Ladies spielen sehr erfolgreich und sind Schweizer Meister und auch Cupsieger.

Lima kam für Mühlethaler
Die Hinrunde der aktuellen Saison lief es für die „Adler“ allerdings eher durchzogen. „Nottu“ belegt nach 10 Runden(10 Punkte) nur den 4. Platz. Weil die Vereinsführung eine Negativspirale befürchtete, stellte sie Headcoach und „Meistermacher“ Urs Mühlethaler frei – als neuer Trainer kam der 181-fache Schweizer Handball-Internationale Carlos Lima. Er soll den Double-Gewinner wieder auf richtigen Kurs führen. Nach der Weihnachtspause geht es in der Meisterschaft am 5. Januar weiter mit dem Auswärtsspiel gegen Herzogenbuchsee.

Vier Schweizer Nationalspielerinnen
Nach zahlreichen Abgängen von Leistungsträgerinnen im Sommer sind die Spono Eagles nicht mehr ganz so stark besetzt; es stehen aber immer noch vier Schweizer Nationalspielerinnen im Kader, Lea Schüpbach, Nadja Spaar, Chantal Wick und Pascale Wyder. Letztere ist auch Nottwil-Topskorerin mit 76 Goals. Insgesamt haben die Frauen also immer noch genügend Klasse, um mit den Besten mitzuhalten. Ob sie allerdings den Titel verteidigen können, ist sehr zweifelhaft. Da braucht es sicherlich eine grosse Steigerung des Teams.

Kashani kommt von Winterthur
Für die nächste Saison wurde bereits eine Verstärkung verpflichtet: Die 28-jährige Kreisläuferin Flavia Kashani kommt von Yellow Winterthur ins Luzerner Hinterland. (JB)

 


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