SC Kriens: Bisher sieht es gut aus

Aufsteiger SC Kriens (LU) kann in der Challenge League bisher gut mithalten.

Bild: Facebook; Kriens-Stürmer Nico Siegrist (grün-weiss)

Nach sechs Jahren Pause spielt Kriens endlich wieder in der zweithöchsten Schweizer Liga. Die Leistungen des Teams von Trainer Bruno Berner sind bisher solid – aktuell liegt man auf dem 7. Platz (7 Punkte). Erst einmal gingen die Krienser als Verlierer vom Feld, auf der anderen Seite feierten sie aber auch erst einen Sieg (2:0 auswärts gegen das desolate Aarau). Viermal erreichten sie ein Remis. Nach der Natipause geht es am 22. September weiter mit dem Heimspiel gegen Chiasso. Ein sogenannt „machbarer“ Gegner. Am 16. September folgt aber erst das Cupspiel auswärts gegen den Zweitligisten Fleurier (NE). Diese Hürde müsste Kriens problemlos bewältigen können.

Ligaerhalt muss Ziel sein
Oberstes Ziel des SC Kriens muss es sein, nicht in den Abstiegskampf verwickelt zu werden und den Ligaerhalt zu schaffen. Denn der Klub hat sicher einer der niedrigsten Budgets der Challenge League (1,3 Mio.) und keinen richtigen Profibetrieb, viele Spieler gehen neben dem Fussball einer weiteren Tätigkeit nach. Aber Geld allein hat noch nie zum Erfolg geführt. Wenn die Mannschaft auf dem Platz eine Einheit bildet und mit Kampf und Leidenschaft ans Werk geht, wird sie nicht absteigen.

Endlich wird das neue Kleinfeld eröffnet
Die Krienser freuen sich sehr auf den 13. Oktober – dann ist die Zeit des Heimspiel-Exils in der Luzerner Swisspor-Arena vorbei. Nach über zweijähriger Bauzeit wird endlich das neue, moderne Sportzentrum Kleinfeld eröffnet, mit 3200 Plätzen (900 Sitz- und 2300 Stehplätze). Die neue Heimat des SCK bietet eine gute Infrastruktur und einen Kunstrasen. (JB)

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