Ringerstaffel Freiamt: Kämpfen und siegen ist gefragt

Die Ringer aus dem Aargauer Freiamt müssen sich noch steigern.

Bild: Vereinsarchiv

Ringen ist eine der ältesten Sportarten der Welt – schon in der griechischen Antike massen die Männer ihre Stärke beim Ringkampf. Seit Wiedereinführung der Olympischen Spiele im Jahr 1896 gehört die Sportart zum festen Repertoire. In der Schweiz ist das verwandte Schwingen sicher viel stärker im Rampenlicht; aber in den Kantonen Luzern und Aargau ist Ringen ebenfalls sehr populär.

Sechsmal Meister und Reto Bucher
So auch im Freiamt (AG): Seit 1980 und der Fusion von Niederwil und Beinwil existiert die Ringerstaffel Freiamt. Sie gehören sicher zu den erfolgreichsten Teams und feierten schon sechsmal den Schweizer Meistertitel (93, 02, 04, 08, 09 und 14). Bekanntester Ringer ist sicherlich Reto Bucher, der 2007 an der EM die Silbermedaille holte und 2004 bei Olympia in Athen den starken vierten Platz erreichte.

Bisher ohne Saisonsieg
Die Ringerstaffel gehört sozusagen zum Inventar der höchsten Liga, die aktuell „Winforce League“ heisst, und kommt fast jedes Jahr in die Medaillenränge. Der Start in diese Saison ist aber eher bescheiden ausgefallen. Das erste Duell gegen Willisau ging verloren und gegen Kriessern mussten sich die Freiämter mit einem Remis begnügen. Am 15. September tritt das Team von Coach Adi Bucher dann auswärts gegen Hergiswil an – ein Sieg wäre Balsam auf die Freiämter Ringerseelen. (JB)

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