Pfadi Winterthur nach hartem Kampf im Playoff-Final

Pfadi besiegt Kriens-Luzern in der Halbfinal-Serie 3:1 und hat es ins Meisterfinal gegen Kadetten Schaffhausen geschafft.

Bild: Pfadi Winterthur im Final; Archiv

Es war ein harter Kampf auf Augenhöhe. In der vierten Halbfinalpartie behielt Pfadi in der Krienser Krauerhalle mit 25:22 das bessere Ende für sich. Die Zentralschweizer verlangten Pfadi alles ab.

Pfadi stark verbessert
Der erwartete Kampf auf Biegen oder Brechen fand statt. Die zwei Teams lieferten sich eine engagierte, lange ausgeglichene Partie. Eher überraschend lag Pfadi in der Pause mit drei Toren vorne. Pfadi spielte kompakt und konzentriert weiter. Das Brüngger-Team hielt die kampfstarken Luzerner stets auf Distanz und liess sich nicht mehr von der Siegesstrasse abdrängen. Eine reife Leistung.

Finale gegen Kadetten
Im Playoff-Finale um den Meistertitel treffen die Pfader auf Kadetten Schaffhausen. Die Ausgangslage ist eindeutig: Die Kadetten sind der grosse Favorit, Pfadi ist Aussenseiter. Winterthur kann die Finalspiele ohne starken Druck bestreiten. Gewiss ein Vorteil. Das erste Finalspiel in der Schaffhauser BBC-Arena wird am 14. Mai (Sonntag) um 16 Uhr angepfiffen. Am Mittwoch, 17. Mai, folgt das erste Finalspiel in Winterthur.

Scheuner sagt adieu
Das wars dann. Ende Saison verabschiedet sich Oliver Scheuner, das 32-jährige Pfadi-Urgestein, vom Spitzenhandball. Scheuner stand seit anno 2003 fürs NLA-Team von Pfadi Winterthur im Einsatz, mit Ausnahme eines kurzen Seitensprungs zu Yellow Winterthur. Nahezu 450 Partien spielte Scheuner im Pfadi-Dress. Sein Palmarès: ein Meisterttitel und zwei Cupsiege mit Pfadi sowie 32 Länderspiele. Publizistik- und Kommunikationswissenschaftler Scheuner will nun stärker auf die berufliche Karte setzen. (SL)

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