Kadetten Schaffhausen setzen in Champions League erste Akzente

Der zehnfache Schweizermeister Kadetten Schaffhausen spielt im europäischen Geschäft nicht mehr nur eine Statistenrolle

Bild: Luka Maros (links) und sein Team streben den elften nationalen Titel und Erfolg auf dem europäischen Parkett an; Archiv

Vier Runden sind in der Champions League gespielt. Erstes Fazit: In der Schaffhauser Gruppe C ist fast alles möglich. Jedes der sechs Teams scheint in der Lage, jedes Team  besiegen zu können. Dürfte letztlich eine sehr enge Geschichte werden. Nur der Gruppenerste und -zweite qualifizieren sich fürs Achtelfinale.

Knappe Auswärtsniederlagen
Daheim spielten die Orangen stark auf. 36:30 besiegten sie das norwegische Team Elverum Handball. Auswärts scheiterte Schaffhausen zweimal hauchdünn. Sowohl das Spiel bei Ademar Leon (Spanien) als auch die Partie in Bukarest gingen 28:29 verloren. Es waren ärgerliche, vermeidbare Niederlagen nach soliden Leistungen.

Doppelte Hausaufgaben
Wer weiterkommen will, muss zumindest seine Hausaufgaben erledigen. Heimsiege sind absolute Pflicht. Die Kadetten haben Teil 1 der anstehenden Doppel-Hausaufgaben erledigt. Sie bezwangen den überraschenden bisherigen Tabellenführer Gorenje Velenje aus Slowenien 31:28. Teil 2 folgt am 12. Oktober. In der Schaffhauser BBC-Arena gastiert das starke Team Skjern Handball. Die Dänen grüssen als neuer Tabellenführer.

Es läuft noch nicht optimal
In der nationalen Meisterschaft SHL dominiert das Kukucka-Team noch nicht. Gegen Suhr Aarau musste sich der Serienmeister mit einem Unentschieden zufrieden geben. Gegen Pfadi Winterthur setzte es gar eine 29:31-Niederlage ab. Schaffhausen ist zurzeit bloss Tabellenfünfter. Nie in Gefahr stand der Vollerfolg gegen Endingen (36:26). Bei GC Amicitia Zürich (14. Oktober), in Möhlin (Cupspiel 17. Oktober) und daheim gegen den BSV Bern Muri (2. November) sind drei weitere Pflichtsiege programmiert. (SL)

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