Kadetten Schaffhausen: Enttäuschende Champions League endet versöhnlich

Mit einem Sieg gegen Bukarest schloss Schaffhausen die verpatzte Gruppenphase der Champions League ab.

Bild: Nach dem CHL-Out müssen sich die Orangen auf den Cup und die nationale Meisterschaft konzentrieren; Facebook

Der Abschluss in der CHL fiel versöhnlich aus. In der zehnten und letzten Partie bezwang Schaffhausen das Schlusslicht Dinamo Bukarest 27:25. Die ernüchternde CHL-Bilanz aus Kadetten-Sicht: In der Gruppenphase mit sechs Niederlagen und vier Siegen gescheitert, bloss Fünfter und Zweitletzter geworden.

Eklatante Auswärtsschwäche
Die Ursache fürs Ausscheiden ist rasch ausgemacht. Auswärts holten die Kadetten keinen einzigen Punkt, alle fünf Auswärtspartien gingen verloren. Den Kampfgeist liess das Kukucka-Team in der Fremde nur selten vermissen. Die mentale Stärke und Überzeugung hingegen fehlten. Auswärts kam man mit dem Druck, punkten zu müssen, nicht zurecht. So konnten die Kadetten ihr Potenzial nur phasenweise ausschöpfen. Dies gelang in der BBC-Arena, mit dem Heimpublikum im Rücken, weitaus besser. 

Schweizer Cup als Hoffnung
Ob Schaffhausen den herben CHL-Dämpfer verdaut hat, zeigt sich am 6. Dezember (Mi). Um 19.45 Uhr treten die Orangen im Cuphalbfinale beim BSV Bern Muri an. Die Berner sind das Überraschungsteam der bisherigen Saison. Wie die Kadetten haben sie 15 Punkte aus elf Spielen auf dem Konto (Stand 4. Dezember). Trotz Verletzungssorgen müsste Schaffhausen die Hürde Bern Muri überspringen und in den Cupfinal vom 21. Dezember einziehen können.

Schlussspurt im alten Jahr?
In der Meisterschaft folgen zwei Pflichtaufgaben. Am 9. Dezember (Sa 19.30 Uhr) empfängt Schaffhausen das Team von GC Amicitia Zürich. Am 13. Dezember (Mi 20 Uhr) spielen die Orangen in der Halle Buechenwald bei Fortitudo Gossau. Brisanz verspricht das Duell gegen Leader Wacker Thun vom 16. Dezember (Sa 18 Uhr) in der Schaffhauser BBC-Arena. (SL)

 

 

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