Kadetten Schaffhausen: Eine Saison zum Vergessen

Der frühere Serien-Schweizermeister Schaffhausen hat eine enttäuschende Spielzeit hinter sich.

Bild: Der 22-jährige Max Gerbl verlängerte den Vertrag mit Schaffhausen. Vereinsarchiv

Die Schaffhauser waren mit einem klaren Ziel angetreten: Dem Titel. Diesen verpassten sie deutlich. Sie erreichten in der Finalrunde nur Platz 3 und scheiterten dann in den Playoff-Halbfinals an Pfadi Winterthur. Eine grosse Ernüchterung für den zehnfachen Schweizermeister und Krösus im Schweizer Handball. Die Ansprüche in Schaffhausen sind ganz andere.

Dominanz eingebüsst
Der Grund für die Baisse: Die Kadetten haben die Dominanz und Souveränität der letzten Jahre verloren. Sie wirken angeschlagen und verwundbar. Auch unter Interimstrainer Arno Ehret mangelte es dem personell sehr gut besetzten Team an Konstanz und Stilsicherheit. Insgesamt also eine Saison zum Vergessen für die Schaffhauser. Auch in der Champions League und im Schweizer Cup konnten sie nicht brillieren.

Rücktritt von Manuel Liniger
Nächste Spielzeit muss es also das Ziel des Klubs sein, wieder zur alten Grösse zurückzufinden. Das wird nicht einfach, denn der langjährige Topstar und frühere Captain der Schweizer Nati, Manuel Liniger, hat im Alter von 36 Jahren seine Karriere beendet. Seine Routine und Cleverness wird unmöglich 1:1 zu ersetzen sein. Dennoch sollten die Kadetten auch 2018/19 ein Team auf die Beine stellen können, dass ganz vorne mitspielen kann und soll. (JB)

 

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