Kadetten Schaffhausen: Der Titel soll "nach Hause"

Der langjährige Serienmeister will den Titel unbedingt zurück nach Schaffhausen holen.

Bild: Vereinsarchiv

Bisher sind die Kadetten ganz gut unterwegs: Sie führen die oberste Schweizer Handball-Liga nach 8 Spielen an (12 Punkte). Doch verlor das Team des neuen tschechischen Trainers Petr Hrachovec zuletzt das Spitzenduell auswärts gegen St. Otmar St. Gallen mit 27:33. Am 10. November empfangen die Schaffhauser die "Rote Laterne" Fortitudo Gossau, da muss wieder ein klarer Sieg her.

Europäisch noch dabei
Auch im europäischen Geschäft sind die Schaffhauser noch dabei; sie schalteten Saporoschje (Ukraine) aus und treffen in der 3. Runde auf die Spanier von La Rioja (zuerst auswärts am 17.11., dann zuhause am 24.11.) Wenn dieser Gegner so gut ist wie die gleichnamige Weinsorte, wird es bestimmt keine einfache Aufgabe werden.

Wieder zurück zum Erfolg
Letzte Saison war eine zum Vergessen: Erstmals seit fast 15 Jahren schied Kadetten Schaffhausen schon im Halbfinal aus. Eine Riesen-Enttäuschung für den erfolgsverwöhnten Klub, der zuvor seit 2005 stolze zehnmal Schweizer Meister geworden ist. Auch Interimstrainer und Ex-Naticoach Arno Ehret konnte das Team nicht mehr nach vorne bringen. Nun aber soll der Pokal mit aller Macht wieder dorthin kommen, wo er aus Schaffhauser Sicht hingehört: in die Munot-Stadt am Rheinfall.

Acht Schweizer Natispieler
Das Kader ist äusserst stark besetzt mit acht Schweizer Nationalspielern, angeführt vom internen Topskorer und grossen Talent Luka Maros (40 Saisongoals); dazu kommen die magistralen Rückraumspieler Zarko Sesum (Srb) und Gabor Csaszar (Ung). Das Potenzial für den Titelgewinn ist also absolut da. Doch trotz Favoritenrolle ist dieser Erfolg nur mit harter Arbeit zu haben, Nachlassen ist nicht mehr erlaubt. (JB)

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