Kadetten Schaffhausen: Der Titel soll "nach Hause"

Der langjährige Serienmeister will den Titel unbedingt zurück nach Schaffhausen holen.

Bild: Vereinsarchiv

Bisher sind die Kadetten ganz gut unterwegs: Sie führen die Tabelle der Schweizer Handball-Liga an (18 Spiele/28 Punkte). Zuletzt besiegte Team des tschechischen Trainers Petr Hrachovec zuhause den aktuellen Champion Wacker Thun souverän mit 33:25. Die Schaffhauser untermauerten damit eindrücklich ihren Titel-Anspruch.

La Rioja war zu stark
Im europäischen Geschäft ist man nicht mehr dabei; in der 3. Runde des EHF-Cups unterlagen die Kadetten dem spanischen Team La Rioja. Der Gegner entpuppte sich als genau so gut wie die gleichnamige, exzellente Weinsorte, da konnten die Schweizer nicht ganz mithalten. Hingegen haben es die Jungs in den Schweizer Cupfinal geschafft: Am 17. März treffen sie in Bern auf Wacker Thun (16.30 Uhr).

Wieder zurück zum Erfolg
Letzte Saison war eine zum Vergessen: Erstmals seit fast 15 Jahren schied Kadetten Schaffhausen schon im Halbfinal aus. Eine Riesen-Enttäuschung für den erfolgsverwöhnten Klub, der zuvor seit 2005 stolze zehnmal Schweizer Meister geworden ist. Auch Interimstrainer und Ex-Naticoach Arno Ehret konnte das Team nicht mehr nach vorne bringen. Nun aber soll der Pokal mit aller Macht wieder dorthin kommen, wo er aus Schaffhauser Sicht hingehört: in die Munot-Stadt am Rheinfall.

Acht Schweizer Natispieler
Das Kader ist äusserst stark besetzt mit acht Schweizer Nationalspielern, angeführt von Luka Maros; dazu kommen die magistralen Rückraumspieler Zarko Sesum (Srb) und Gabor Csaszar (Ung). Das Potenzial für den Titelgewinn ist also absolut da. Doch trotz der Favoritenrolle ist dieser Erfolg nur mit harter Arbeit zu haben, Nachlassen ist nicht mehr erlaubt. (JB)

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