Ironman Rapperswil: Ryf bleibt Königin

Die Solothurnerin Daniela Ryf hat den Ironman zum 5. Mal in Folge gewonnen; bei den Männern siegte der Australier Josh Amberger.

Bild: Archiv

Auch diesmal schaffte es niemand, die Schweizer Ausnahmeathletin und dreifache Ironman-Weltmeisterin Daniela Ryf (31) vom „Tria-Thron“ zu stossen. Die Solothurner Triathletin bleibt also die „Königin“ von Rapperswil.  Sie gewann in einer Zeit von 4:00.54 Stunden, 15 Minuten schneller als die erste Verfolgerin Imogen Simmonds (Genf) und blieb damit nur 40 Sekunden unter dem eigenen Streckenrekord von 2014. Bei den Männern musste sich der St. Galler Manuel Küng nur vom Australier Josh Amberger geschlagen geben. Vorjahressieger Ruedi Wild blieb nur „Leder“ (4. Platz) und der neunfache Triumphator Ronnie Schildknecht schied wegen Veloproblemen aus.

Schwimmen, Radfahren, Laufen
Der Ironman gehört sicherlich zu den anspruchsvollsten Sportanlässen der Schweiz – die Teilnehmer bewältigen eine Strecke von insgesamt 70,3 Meilen (umgerechnet 113,13 Kilometern). Es geht los mit 1,9 km Schwimmen im Zürcher Obersee, gefolgt von 90 Kilometern durchs Rapperswiler Hinterland auf dem Velo; als krönender Abschluss folgt ein Halbmarathon (zweimal 10,5 km) durch die schmucke Rapperswiler Innenstadt. (JB)

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