In Urtenen freuen sich alle über einen "Korb"

Der polysportive TV Urtenen (BE) besitzt eine spielstarke Korbballriege.

Bild: TV Urtenen: Im Korbball eine Macht; Vereinsarchiv

In Urtenen ist niemand beleidigt, wenn jemand sagt: "Ich gebe dir einen Korb". Im Gegenteil, als Reaktion gibt es wohl eher ein freudiges Lächeln zu sehen. Irritiert darüber sollte man aber nicht sein, denn im Berner Vorort ist nämlich Korbball die erfolgreichste Sportart. Besonders die Korbballerinnen des Berner Vororts sind Spitzenklasse – das erste Team spielt in der NLA, das zweite in der NLB. Die Urtener Ladies gehören somit zu den besten Spielerinnen des Landes. Auch die Herren spielen stark, sind jedoch „nur“ in der 1. Liga.

„Kleiner Bruder“ vom Basketball
Korbball ist vor allem auf dem Land sehr populär. Im Sommer wird auf dem Rasen gespielt mit sechs Spielern pro Team, im Winter in der Halle, da sind es aber nur fünf Spieler. Ziel ist es, mit dem Ball möglichst oft in den Korb zu treffen, der in einer Höhe von 3 Metern befestigt ist. Die grössten Unterschiede zum bekannteren „grossen Bruder“ Basketball sind, dass es im Korbball keine Wand hinter dem Korb hat, und der Ball darf ausser den Unterarmen den Körper nicht berühren; der Ball muss ausserdem nach 3 Sekunden geprellt oder weitergespielt werden.

Geturnt wird auch noch
Der TV Urtenen besteht aber nicht nur aus Korbball, er ist immer noch auch ein Turnverein. Es gibt eine Damen- und Herrenriege sowie eine Abteilung für Kids und Jugend. Der Klub gibt allen Interessierten die Möglichkeit, sich regelmässig fit zu halten; ohne dass dabei Spiel und Spass zu kurz kommt. (JB)

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