HC Horgen: Eigene Jugend als Trumpf

Das junge NLB-Team vom linken Zürichseeufer kämpft um den Ligaerhalt.

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Aktuell ist Horgen noch auf der sicheren Seite. Doch mit 10 Punkten aus 16 Spielen hat das Team gleich viel auf dem Konto wie Stans unter dem Strich. Nur das bessere Torverhältnis hält Horgen noch von der Abstiegszone fern. Das Team des ungarischen Trainers Zsolt Györi-Dani hat nun noch zehn Spiele Zeit, um das Saisonziel zu erreichen: Den Verbleib in der NLB. Am 17. Februar steigt als nächstes das Heimspiel gegen die Schaffhauser SG GS/Kadetten Espoirs.

Nur Schweizer Spieler
Der HC Horgen setzt ausschliesslich auf Schweizer Spieler. Damit will man talentierten Nachwuchskräften die Möglichkeit zur Weiterentwicklung geben. Der Klub soll ihnen als Sprungbrett für stärkere Ligen dienen. Mit diesem jungen Team in der NLB zu bleiben, ist also keineswegs einfach. Die Konkurrenz ist stark. Die meisten anderen Mannschaften sind auf dem „Papier“ stärker besetzt und verfügen über ausländische Kräfte. Doch Horgen will seinen Weg konsequent weiter verfolgen.

Japan und Grossbritannien
Ganz ohne Erfahrung geht es aber nicht: Zwei Doppelbürger aus dem Team waren gar schon international unterwegs. Sasha McIntosh spielte schon für die Nationalmannschaft von Grossbritannien und Kai Klampt wurde von Japan aufgeboten.

Andy Schmid ist aus Horgen
Besonders wichtig ist dem Klub die Förderung der eigenen Jugend. Dies gelingt erfolgreich, so feierten schon einige Juniorenteams den Schweizermeistertitel. Der bekannteste Spieler mit Horgner Wurzeln ist sicher Weltstar Andy Schmid, der schon viermal zum „MVP“ der deutschen Bundesliga gewählt wurde. Auch der aktuelle Natispieler Roman Sidorowicz war einst Junior beim HC Horgen. (JB)

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