HBC Ins: Fanionteam krallt Ligaerhalt

Die 2.-Liga-Handballer des Berner Seelandvereins Ins machten den Klassenerhalt perfekt.

Bild: Ins (in Gelb) konnte sich retten. Vereinsarchiv/Sebastian Bongni

Geschafft: In der zweitletzten Spielrunde erreichte Ins das rettende Ufer. Für den Berner Zweitligisten geht es daher im allerletzten Saisonspiel nicht mehr um die Wurst, sondern höchstens noch um einen Wurstzipfel. Ausgetragen wird diese Kehraus-Partie am 14. April (Sa 17 Uhr) in der Röschmatte Ins. Gegner ist Brittnau.

„Imfau verdient“
Die entscheidenden zwei Punkte zum Ligaerhalt resultierten durch einen 28:25-Sieg gegen Biel. Danach frohlockte der Inser Trainer und Matchberichterstatter David Lorenz: „Klassenerhalt! 11:11 Punkte in der Rückserie, imfau (= im Fall) verdient.“ Hochverdient, gilt es anzufügen. Nach 13 Spielen hatte das Lorenz-Team bloss 6 Pünktlein auf dem Konto. Dank einem nahezu fulminanten Finish sind es jetzt 15 Punkte aus 21 Partien. Châpeau.

Emanuel Fuhrer mit 112 Mouchen
Ein wichtiger Faktor im Kampf um den Ligaverbleib war für den HBC Ins Emanuel Fuhrer. Fuhrer ist mit bisher 112 Treffern Sechster der Torschützenliste (2. Liga Gruppe 5). Auf dem 19. Zwischenrang findet man den zweitbesten Inser Skorer, Vereinspräsident Nico Hunziker. Hunziker erzielte bisher 85 Treffer.

Das zweite Team muss wohl runter
Bloss noch theoretische Chancen auf den Klassenerhalt hat die zweite Mannschaft von Ins. Der Drittligist bräuchte im allerletzten Spiel in Neuenburg einen deftigen Kantersieg, um wenigstens noch die Abstiegspool zu erreichen. Ist eher illusorisch. Ins II wird mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit als Tabellenletzter direkt in die 4. Liga absteigen müssen. (SL)

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