FC Zollikofen: Frauen und Männer sind gefordert

Beim FC Zollikofen spielen die Frauen eine Stufe höher als die Männer. Beide Teams müssen sich aber gewaltig steigern.

Bild: Frauenteam (weinroter Dress); Vereinsarchiv

Vergleiche hinken fast immer. Und man soll Äpfel nicht mit Birnen vergleichen. Genau so wenig Sinn macht es, den Männer- mit dem Frauenfussball zu vergleichen. Wobei eines klipp und klar gesagt sein muss: Besser ist der Männerfussball keineswegs. Nur anders, vor allem schneller, athletischer. Besser bestimmt nicht. Aktuell erfolgreicher sind – zumindest im bernischen Zollikofen – die Frauen.

Herren müssen defensiv stabiler werden
Das Männerteam konnte in der 3.-Liga-Vorrunde nicht brillieren. Zuletzt kassierte das Team sechs Niederlagen in Folge. Auch daher kam es zu einem Trainerwechsel: für Jean-Luc Teyssier kam Daniel Keller. Unter ihm soll es in der Rückrunde besser laufen. Nach 12 Runden haben die Berner nur drei Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. Das Ziel muss also der Ligaerhalt sein. Besonders die Defensive muss stabiler werden. 44 Gegentore sind massiv zu viel. Am 24. März geht es mit der Meisterschaft weiter mit dem Heimspiel gegen Goldstern. Das Hinspiel ging haushoch mit 4:11 verloren. Dermassen abschlachten lassen wollen sich die Zollikofer sicher nicht ein zweites Mal.

Frauen brauchen eine Steigerung
Eine Stufe höher, in der 2. Liga, spielt das Frauenteam. Die Frauen treten als Team Grauholz an; Team Grauholz ist eine Spielgemeinschaft der beiden benachbarten Fussballclubs Zollikofen und Ittigen. Die von Albert Louk trainierten Ladies überzeugten in der Vorrunde aber auch nicht und verloren zuletzt viermal. Nur das bessere Torverhältnis trennt sie vom Abstieg. Da müssen sich die Bernerinnen deutlich steigern, wollen sie in dieser Spielklasse bleiben. Am 8. April treffen sie auswärts auf Kerzers/Laupen. JB/SL

Kommentar erstellen