FC Thusis/Cazis: Die Handbremse muss gelöst werden

Die Drittligakicker vom FC Thusis/Cazis (GR) haben definitiv noch Luft nach oben.

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Zäh und inkonstant: So könnte die Hinrunde der Drittligisten aus dem Viamala-Gebiet beschrieben werden. Aktuell steht das Team von Trainer Dominic Nauli nur auf dem bescheidenen 9. Platz (13 Punkte aus 11 Spielen). Beste Torschützen sind Gianni Schweigl und Marco Sax mit je 4 Goals.

Steigerung zwingend nötig
Die Rückrunde startet am 31. März mit einem Heimspiel gegen die 2. Mannschaft von Chur 97. Die Bündner müssen sich deutlich steigern, wenn sie sich nicht am unerwünschten Abstiegskampf beteiligen wollen. Immerhin stehen sie im Halbfinal des Bündner Cups – am 13. März treffen sie auswärts auf Moesa (3. Liga).

Turnen oder Fussball
Der FC Thusis wurde 1950 von 25 fussballbegeisterten jungen Männern gegründet. Die Sportart genoss damals noch nicht denselben Stellenwert wie heute: der lokale Turnverein empfand den Klub als Konkurrenz. Viele Mitglieder wollten auch „tschutten“. Das passte dem Vorstand nicht und es hiess: „entweder Turnen oder Fussball“. Doch mit der Zeit konnte man sich arrangieren.

Fusion von Thusis und Cazis
1985 schliesslich fusionierte der FC Thusis mit dem Verein aus dem Nachbarsdorf, dem FC Cazis. Die erste Mannschaft spielt seit damals immer in den unteren Amateurligen, meistens in der 3. Liga. Der grösste Erfolg feierte der FCT/C mit dem Triumph beim Bündner Cup 2006.

„Ladies“ sind aktuelle Bündner Cupsieger
Das Damenteam glänzt noch mehr: So holten die „Ladies“ schon sechs Mal diesen Pokal, auch 2018 durch einen Finalsieg gegen Ems (3:0). Und aktuell spielen sie in der 1. Liga, allerdings könnte es dort besser laufen; wie die Männer sind sie lediglich Neunte und müssen  nun ein oder mehrere „Briketts“ nachlegen. Am 23. März geht es für sie weiter zuhause gegen den FC Bühler. (JB)

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