FC Schüpfen: Hinaus aus dem Mittelmass

Der Berner Drittligist Schüpfen ist noch nicht richtig in Fahrt gekommen. In der Rückrunde will er dies ändern.

Bild: Archiv

Bekannt ist das Berner Seeländer Dorf Schüpfen vor allem durch den volksnahen Bauernsohn und Bundesrat Rudolf Minger (1881-1955), der hier aufwuchs. Noch heute kursieren zahlreiche Anekdoten und Witze über einen der populärsten Schweizer Politiker aller Zeiten.

Bescheidene Hinrunde
Die populärste Sportart der Welt, nämlich Fussball, wird natürlich auch in Schüpfen gespielt. Die erste Mannschaft des FC Schüpfen spielt in der 3. Liga – dies aber momentan nur mit bescheidenem Erfolg. Die von Urs Schneider trainierten Jungs konnten in der Hinrunde nicht überzeugen und belegen nur den 7. Platz (12 Spiele/16 Punkte). Es besteht immerhin keine akute Abstiegsgefahr, doch die Chancen auf einen Aufstieg sind minimal; der Rückstand auf Leader Madretsch beträgt schon 17 Zähler.

Leader Madretsch ist erster Gegner
Im ersten Spiel nach der Winterpause könnten die Schüpfer diesen aber "vermingern". Denn am 24. März empfangen sie zuhause eben diese Madretscher. Der Gegner ist sicher Favorit, aber wenn die Gastgeber von Anfang an Vollgas geben, ist eine Überraschung möglich. Ein Sieg würde das Selbstvertrauen der verunsicherten Mannschaft sicher stärken.

Sponsorenlauf im September
Der vor 68 Jahren gegründete Fussballclub ist in der gut 3700 Einwohner zählenden Gemeinde stark verwurzelt. Die Förderung von lokalen Talenten ist dem Verein sehr wichtig, so sind 12 Junioren- und ein Juniorinnenteam gemeldet. Ausserdem verfügt der FC über eine Frauenequipe (ebenfalls 3. Liga), eine 2. Mannschaft (4. Liga) sowie zwei Seniorenteams. Etwas Geld in die Vereinskasse bringt jeweils der traditionelle Sponsorenlauf im September. (JB)

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