Fahren lernen: Der Weg zur mobilen Freiheit

Autofahren ist sehr praktisch und macht unabhängig. Es muss aber erst erlernt werden.

Bild: Facebook

Viele junge Menschen fiebern ungeduldig ihrem 18. Geburtstag entgegen. Dann sind sie volljährig und können endlich den Führerschein erwerben. Selber ans Steuer sitzen im eigenen Auto und jederzeit nach Herzenslust fahren, wohin man will – ohne sich an einen lästigen Fahrplan zu halten. Nun kann dieser Wunsch erfüllt werden. Doch bis es soweit ist und der begehrte Ausweis im Portemonnaie steckt, müssen einige Hürden genommen werden.

Nothelfer, Sehtest, Theorieprüfung
Erst müssen angehende Junglenker den zweitägigen Nothelferkurs absolvieren, um bei Unfällen erste Hilfe leisten zu können. Auch ein Sehtest ist nötig. Anschliessend heisst es Theorie pauken, um sich das nötige Wissen anzueignen über Strassenschilder und Verkehrsregeln. Darüber wird dann eine Prüfung abgelegt, je nach Kanton sind das 50 bis 60 Fragen.

15 bis 20 Fahrstunden
Wer diese bestanden hat, darf den Lernfahrausweis beantragen. Es empfiehlt sich dann, bei einem ausgebildeten Fahrlehrer Autofahrstunden zu nehmen. Durchschnittlich braucht ein angehender Junglenker 15 bis 20 davon. In der dicht bevölkerten Schweiz stellt das Autofahren hohe Ansprüche. Fehlerloses Fahren ist zwingend, denn sonst passieren schnell Unfälle: da geht es dann oft um Leben oder Tod. Auch muss man Verkehrskundeunterricht nehmen.

Praxisprüfung
Wenn sich der Fahrschüler genug sicher fühlt, kann er die Praxisprüfung absolvieren zusammen mit einem Experten. Wer diese erfolgreich besteht, bekommt endlich den ersehnten Ausweis. Diesen bekommt man aber drei Jahre auf Probe und muss in dieser Zeit zwei Weiterbildungstage besuchen. Erst danach gibt es den Führerschein unbegrenzt. (JB)

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