EV Zug: Nach dem Hoch folgt gleich das Tief

Der EVZ hat drei Spiele in Folge verloren und schiesst keine Tore mehr.

Bild: Facebook

Nach einem starken Saisonstart mit drei Siegen ist der EV Zug nun völlig überraschend in ein Tief gefallen. Auch die „Tormaschine“ ist arg ins Stocken geraten. In den ersten drei Partien erzielten die Zentralschweizer noch 14 Tore, in den nächsten drei brachten sie es gerade mal noch auf drei. Bei den Niederlagen gegen Davos, Lausanne und zuletzt beim 0:3 zuhause gegen Meister ZSC Lions waren die Zuger aber nicht die schlechtere Mannschaft, aber sehr ineffizient bei der Chancenauswertung. Das muss das Team vom neuen norwegischen Trainer Dan Tangnes dringend wieder ändern. Am besten gleich am 5. Oktober zuhause gegen Servette.

Viel Qualität im Team
Trotz der Baisse gelten die Zuger weiterhin als Titelfavorit. Tangnes lässt ein offensives und spektakuläres Eishockey spielen, das die Fans natürlich entzücken wird. Er hat auch das „Spielermaterial“ dafür. Die ausländischen Stürmer Carl Klingberg und Viktor Stalberg (Sd), David McIntyre (Ka) und Garrett Roe (USA) gehören sicher zu den besten und effizientesten Söldnern der NLA. Und Captain und Verteidigungsminister Rafael Diaz besitzt nach wie vor Weltklasseformat.

Erster Titel seit 1998?
Die Zuger sind also im Prinzip stark genug, um erstmals seit 1998 wieder Schweizer Meister zu werden. Letztes Jahr unter Harold Kreis schieden sie bereits in den Viertelfinals aus; diese Schmach wollen sie natürlich dieses Jahr auswetzen. Erst mal müssen sie aber die lange und harte Regular Season erfolgreich hinter sich bringen und sich möglichst souverän für die Playoffs qualifizieren. (JB)

 

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