EHC Thalwil: Früher mit Tannzapfen, heute mit Puck

Der Eishockeyclub aus Thalwil am Zürichsee hat schon viel erlebt.

Bild: Spiel des EHC Thalwil gegen GC Eishockey auf dem Waldweiher. Vereinsarchiv

Aktuell spielt die erste Mannschaft der Thalwiler in der 3. Liga; allerdings ohne Erfolg. Die ersten zwei Spiele gingen für die von den Spielertrainern Andreas Biner und Pascal Graf betreuten „Seebuebe“ verloren. Am 13. Oktober folgt das Heimspiel gegen Dielsdorf-Niederhasli. Ein Erfolg würde ihnen sicher guttun und das berühmte „Momentum“ auf die Thalwiler Seite bringen.

Talentschmiede Thalwil
Grossen Wert legt der Klub auf die Förderung der Jugend. 6 Juniorenteams spielen unter dem Namen „Thalwil Penguins“ in den Stufen Bambini, Piccolo, Moskitos und Novizen. Vielleicht schafft ja dann einer der Pinguine später den Sprung zu einem grösseren Klub wie den ZSC Lions und erfüllt sich den Traum einer Eishockey-Profikarriere.

Früher auf Weihern
Den EHC Thalwil gibt es seit 1936. Am Anfang waren die Spielbedingungen noch sehr rustikal: Die „Seebuebe“ spielten auf zugefrorenen Weihern (was heute leider nur noch selten möglich ist) mit selbstgezimmerten Stöcken und Tannzapfen als Pucks. Eine eigene Anlage hatte der Klub sehr lange nicht; dennoch schaffte er es in den 50er Jahren sogar bis in die NLB. Erst seit 2006 verfügt er über die offene Kunsteisbahn Brand, wo er seine Heimspiele austrägt. (JB)

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