Drittligist Triengen und seine schillernde Figur

An Maik Barthel, dem Trainer des Luzerner Drittligisten FC Triengen, scheiden sich die Geister.

Bild: Maik Barthel. Archiv

Für die einen ist er ein Lautsprecher, Strippenzieher, Lebemann und Sprücheklopfer. Andere halten den Deutschen Maik Barthel für einen kompetenten Kenner der Kickerszene, einen Kumpeltypen und cleveren Spielervermittler im Profifussball.

Lewandowski-Berater
Letztmals in den grossen Schlagzeilen stand Maik Barthel Anfang Oktober 2017. Er traf sich mit den Bossen von Bayern München in Paris im Rahmen der Champions League-Partie PSG gegen Bayern. Ursache des Treffens: Der Bayern-Chefetage waren kritische Äusserungen im "Spiegel" von Starstürmer Lewandowski über die Transferpolitik des deutschen Grossclubs sauer aufgestossen. Im einstündigen Gespräch soll Lewandowski-Berater Barthel klargemacht worden sein, dass sich derartige öffentliche Verlautbarungen nicht wiederholen dürfen.

Nur Zehnter
Viel kleinere Brötchen bäckt Maik Barthel mit seinem FC Triengen. Seit knapp fünf Jahren trainiert Barthel, Inhaber der UEFA-Pro-Lizenz, den Luzerner Landclub. 2015 stieg er mit dem FCT in die 2. Liga auf, ein Jahr später wieder ab. In der letzten Saison zerriss sein Drittliga-Team keine dicken Stricke. Die Mannschaft erreichte den 6. Platz im Mittelfeld (3. Liga Gruppe 3 des Innerschweizer Fussballverbands).

 

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