Drittligist Küttigen musste 13 Auswärtsspiele bestreiten

Der FC Küttigen aus dem Kanton Aargau hat noch kein einziges Spiel der Saison 2017/2018 daheim austragen können.

Bild: Gesperrt und teilsanieirt: Sportanlage Ritzer in Küttigen; Archiv

Heimvorteil hat Küttigen schon lange nicht mehr genossen. Sämtliche 13 Vorrundenspiele spielte der Drittligist auswärts. Der Grund: die Sanierung der Küttiger Sportanlage Ritzler.

Gas und Kunstrasen
Die Sportanlage liegt auf einer früheren Güseldeponie. Bei den Vorarbeiten zur Sanierung trat Gas aus. Aus Sicherheitsgründen musste man die ganze Sportanlage während mehreren Wochen sperren. Mittlerweile ist der erste Teil der Sanierung  – Einbau eines Kunstrasenfeldes anstelle eines holprigen alten Rasenplatzes – praktisch unter Dach und Fach.

Erstes Heimspiel am 23. März 18
In der Rückrunde kann das FCK-Fanionteam wieder daheim antreten. Das erste Saisonheimspiel wird am 24. März gegen Buchs ausgetragen. In den 13 Auswärtspartien der Vorrunde zog sich der FCK (3. Liga Gruppe 1) anständig aus der Affäre. Es resultierte Platz sieben mit 17 Punkten nach fünf Siegen, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen.

Faire Gangart unter neuem Trainerduo
Im Sommer 2017, nach dem haarscharf verpassten Aufstieg in die 2. Liga, übernahmen zwei neue Trainer das Fanionteam: der langjährige Juniorentrainer Richard Turek als Cheftrainer und Andi Bürgisser als Assistent. Unter dem Duo Turek/Bürgisser spielt die Mannschaft  sehr diszipliniert und fair. Bloss acht Strafpunkte hat das Team auf dem Kerbholz. Entfelden als zweitfairstes Team der Gruppe 1 sammelte bisher 16 Strafpunkte. (SL)

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