Die SCL Tigers können es noch packen

Im Endspurt um die Playoff-Qualifikation haben die Tigers ein Ass im Ärmel.

Bild: Die Tigers (in Rot) sind noch im Rennen. Facebook

Das Ass heisst Heimvorteil. Am 28. Februar fällt in der Ilfis-Halle die Vorentscheidung um die Playoff-Teilnahme.

Nur zwei Pünktlein
An jenem 28. Februar, einem Mittwoch, empfangen SCL Tigers im Strich-Duell Genf-Servette.  Zwei Pünktlein trennen die Teams. Die Genfer als Tabellenachter haben 66 Zähler auf dem Konto, die Emmentaler 64. Mit einem Dreier kämen die Tigers der Playoff-Qualifikation sehr nahe. Denn das kleine Restprogramm spricht klar fürs Ehlers-Team. Die Tigers treffen zweimal auf Schlusslicht Kloten (3. März daheim, 5. März auswärts). Genf bekommt es zweimal mit Leader Bern zu tun.

Ehlers bleibt weitere Saison
Dass die Tigers noch im Playoff-Rennen sind, ist eine Überraschung. Zu Saisonbeginn galten Ambri und die SCL Tigers als die Playout-Kandidaten Nummer 1. Trainer Heinz Ehlers hat die Mannschaft fraglos weitergebracht. Sportchef Jörg Reber stellt dem 52-jährigen Dänen ein tolles Zeugnis aus: „Wir sind mit seiner Arbeit sehr zufrieden, sein Hockeyfachwissen ist gigantisch.“ Die Tigers verlängerten den Kontrakt mit Ehlers um ein Jahr bis zum Saisonende 2018/2019 plus Option auf eine weitere Saison.

Barkers kurzes Gastspiel
Pech für Neuzugang Cam Barker und die Tigers: In seinem dritten Spiel im Tigers-Dress erlitt der kanadische Verteidiger Anfang Februar einen Fuss-Bruch. Der 31-Jährige fällt acht Wochen aus und muss die Hockeysaison abhaken. Einen Ersatzakteur verpflichten die Emmentaler nicht. Denn der an einer Schulterverletzung laborierende Finne Antti Erkinjuntti wird nach der Olympiapause aufs Eis zurückkehren. Und, so ist zu hoffen, dem Angriff zusätzlichen Schwung im Strich-Kampf verleihen. (SL)

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