Der FC Turgi ist aus dem Dornröschenschlaf erwacht

Viertligist Turgi aus dem Kanton Aargau hat zünftig Fahrt aufgenommen.

Bild: Auch beim Teamevent in der Bowlinghalle macht der FCT eine gute Falle; Vereinsarchiv

Beim FC Turgi herrscht Aufbruchstimmung. Diese hat viel mit Stephan Zlotorowicz zu tun. Der 42-jährige neu installierte Alleinverantwortliche des Fanionteams gibt alles für den FCT. Er haut sogar in die Tasten. Weil niemand vom FCT Matchberichte schreiben wollte, verfasst Trainer Zlotorowicz die Berichte jeweils selber.

Tabellenführung übernommen
Im letzten Spiel vor der langen Winterpause schob sich Turgi auf Platz 1. Elf der 13 Vorrundenspiele wurden gewonnen. Turgi führt die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf Schinznach Bad und vier Punkten Abstand auf Ata-Spor an. Gegen die zwei engsten Verfolger hatte der FCT auch seine beiden einzigen Saisonniederlagen einstecken müssen. Im Frühling 2018 ist Revanche angesagt.

Starke Abwehr
In der Defensive agiert der FCT sehr solide. Das Team von «Zloti»kassierte mit Abstand am wenigsten Treffer aller 14 Mannschaften der Gruppe 3 (4. Liga, Aargauischer Fussballverband). An der starken Turgemer Abwehr biss sich im Cup auch der Aargauer Zweitligist Gontenschwil die Zähne aus. Turgi kegelte den Tabellenersten der 2. Liga mit 1:0 aus dem Cup.

Frauenteam im Mittelfeld
Achtbar schlägt sich das in der 3. Liga spielende FCT-Frauenteam. Die Equipe von Trainer Luzius von Mandach und Co-Trainerin Dominique Neuhaus  liegt auf Rang 6 (Stand 30. Oktober). Die Vorrunden-Bilanz  mit vier Siegen, vier Remis und drei Niederlagen darf sich sehen lassen. Fortsetzung folgt am 7. April 2018. In diesem ersten Rückrundenspiel tritt Turgi in Erlinsbach an. (SL)



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