Der FC Brunnen fuhr Achterbahn

Der FC Brunnen (SZ) hat eine durchzogene Hinrunde gespielt und belegt in der 2. Liga Interregional nur den 8. Platz.

Bild: Brunnen (in Rotblau); Vereinsarchiv, Andy Scherrer

Brunnen ist malerisch gelegen am Vierwaldstättersee, mit Aussicht auf die Alpen. Hier wurde der Bundesbrief verfasst (1315). Bekannte Besucher wie Goethe oder der bayrische König Ludwig II liessen sich schon von der Atmosphäre des Orts verzaubern.

Die Richtung stimmt
Auch ein anderer „König“ hat sich hier niedergelassen: und zwar der Fussball. Der 1931 gegründete FC Brunnen hat zwar dieselben Vereinsfarben (rot-blau) wie ein anderer, eine Prise grösserer FCB: dem von Basel. Doch der „kleinere FCB“ spielt „nur“ in der 2. Liga Interregional. Die Hinrunde glich einer Achterbahnfahrt; rauf und runter wechselten sich schön ab. Immerhin stimmte zuletzt die Richtung. Das Team von Trainer Marco Spiess siegte dreimal in Folge. Zweimal in der Meisterschaft (3:1 zuhause gegen Sarnen und 3:0 auswärts über Altdorf). Zudem „übersprangen“ die Brunner die erste Cup-Qualirunde (3:1 auswärts gegen Wangen bei Olten).

Verstärkungen wären nötig
Trainer Spiess hatte sich etwas mehr erhofft als nur den 8. Platz (13 Spiele/18 Punkte), doch die Brunner hatten Verletzungspech. „Bei unserem schmalen Kader sind Ausfälle nur schwer zu verkraften“, sagte Spiess dazu. Vielleicht sollte der Klub in der Winterpause nun die eine oder andere Verstärkung holen, um für die Rückrunde gerüstet zu sein. Vom Abstiegskampf will sich das Team natürlich am liebsten fernhalten. Die Meisterschaft geht am 17. März weiter, auswärts gegen die Tessiner aus Novazzano. (JB)

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