Der EHC Biel hat genug vom "titelfasten"

Der EHC Biel ist in bestechender Form und führt in der Playoff-Halbfinalserie gegen Bern.

Bild: Facebook/Simon Bohnenblust

Im ersten Spiel schaffte Biel gleich das „Break“ und bezwang den Kantonsrivalen SC Bern verdient mit 4:2; der Finne Toni Rajala war Matchwinner mit einem Doppelpack. Am 28. März können die Seeländer dann zuhause in der heimischen Tissot-Arena antreten. Sie werden natürlich alles dafür tun, um den Favoriten aus der Hauptstadt erneut in die Knie zu zwingen und die Playoff-Halbfinalserie auf 2:0 auszubauen.

Von hinten nach vorne stimmt alles
Das Team vom finnischen Trainer Antti Törmänen hat ein sehr robustes Selbstvertrauen und tritt dementsprechend dominant auf. Bei den Bielern passt alles zusammen – hinten stehen sie stabil und in der Offensive sind sie stets brandgefährlich. Daher darf man im Seeland zu Recht vom vierten Meistertitel der Klubgeschichte träumen - damit würde eine 36-jährige "Titel-Fastenzeit" endlich zu Ende gehen.

Ohne Anken kein Brot
Dreimal gelang es dem EHC Biel bereits, den begehrten Pokal zu holen, 1978, 1981 und zuletzt 1983. Die prägenden Figuren damals waren Verteidiger Köbi Kölliker, Stürmer Richmond Gosselin und Goalie Olivier Anken, der für seine spektakulären Paraden bekannt war. Eine beliebte Phrase bei den Bieler Fans war „ohne Anken kein Brot“. (JB)


 

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