Corina Brunner: «Nur wer sein Ziel kennt, findet den Weg!»

Hakan Aki

Nach einem Kreuz-und Innenbandriss im Januar 2017 arbeitet sich Corina Brunner derzeit zurück auf die Piste. Spätestens Ende Dezember will die 22-jährige Skifahrerin ihr Comeback geben.

Bild: Fotograf Expert Walter.

Nach einem Kreuz-und Innenbandriss im Januar 2017 arbeitet sich Corina Brunner derzeit zurück auf die Piste. Spätestens Ende Dezember will die 22-jährige Skifahrerin ihr Comeback geben. 

Sie ist erst 22 Jahre alt und zählt sich selbst zum «alten Eisen.» Mit 17 Jahren hat die den Sprung ins Swiss-Ski-C-Kader geschafft. Nach 2 Jahren wurde sie wieder zurückgestuft. Sie hat bereits zwei Kreuzbandrisse verkraften müssen. Selbst dies hält sie nicht davon ab, weiter zu kämpfen. Die Rede ist von Corina Brunner.

Comeback im Dezember
«Im Augenblick befinde ich mich in der Endphase meines Aufbautrainings und werde, wenn alles planmässig verläuft, spätestens Ende Dezember wieder in den Skizirkus einsteigen», meldet sich Corina Brunner zurück. Dank der finanziellen Unterstützung der Eltern und Sponsoren wird ihr dies überhaupt ermöglicht. 

Studentin der Physiotherapie 
Während ihrer Leidenszeit sei der Wunsch nach einem Studium der Physiotherapie in ihr verstärkt worden. «In den letzten Jahren war ich regelmässig bei der Physio», so Brunner. Die Faszination zum Physioberuf hat mehrere Gründe: «Einerseits die Erfahrungen aber auch, das Interesse die Bewegungen und den Körper an sich zu verstehen», verrät Corina. Viele ihrer Kameradinnen kämen mit körperlichen Wehwehchen zu der 22-Jährigen, um sich den einen oder anderen Rat zu holen. 

«Aufgeben war nie ein Thema»
Trotz der Rückschläge: «Ans Aufgeben habe ich nie gedacht» so Corina Brunner. «Wer nicht aufgibt, gewinnt» lautet das Lebensmotto der Skifahrerin, die den Slalom als ihre Lieblingsdisziplin und Adelboden als ihr Lieblingsrennen bezeichnet. «Die verschiedenen Übergänge von steil zu flach liegen mir besonders», so die Studentin.

Zwischen zwei Stühlen
Mit der Doppelbelastung von Studium und Training, kommt Brunner gut zurecht. «Ich muss eben nach dem Training oder am Wochenende über die Bücher. Ausserdem unterstützen mich die Lehrer meiner Schule tatkräftig und zeigen grösstes Verständnis.» Zudem helfe ihr das Studium, «den Kopf freizubekommen» verrät Brunner.

Rechts vor Links
Trotz des verspäteten Einstiegs in die laufende Saison hat Corina Brunner ein klares Ziel vor Augen: «Ich möchte den Sprung zurück in ein Swiss-Ski-Kader schaffen». Abschliessend verrät die Skifahrerin ein besonderes Ritual, bevor sie sich auf die Piste wagt: «Vor den Rennen ziehe ich den linken Schuh vor dem rechten an.» In Sachen Skier sieht es anders aus. Da steigt sie zuerst in den rechten und dann erst in den linken Ski.
Im Augenblick aber zählt nur eines: Gesund bleiben und der baldige Einstieg in die Saison. Alles Gute Corina.

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