Chur 97 will Schritt für Schritt die Abstiegszone verlassen

Der Graubündner Verein Chur 97 (2. Liga inter) steckt nach einer turbulenten Vorrunde im Abstiegsfight.

Bild: Trainer Jouke Faber (in Schwarz) musste Ende September gehen; Archiv

War das die Wende zur Besserung? Unmittelbar vor der Winterpause glückten Chur zwei Vollerfolge. Sowohl in Einsiedeln als auch im Heim-Nachtragsspiel gegen Frauenfeld siegten die Bündner 2:1. Sechs eminent wichtige Punkte nach einer sportlich enttäuschenden Vorrunde.

Trainer Jouke Faber entlassen
Sieben Punkte aus sechs Spielen waren zu wenig: Der holländische Trainer Jouke Faber musste Ende September gehen. Die Vereinsleitung agierte nach dem Rauswurf kläglich. Sie setzte zuerst Paolo Montanari als neuen Interims-Trainer ein und einen Tag später dann das Duo Darko Angelov/Arsim Ramizi, das bisherige Trainergespann von Churs zweiter Mannschaft (3. Liga).

Über dem Strich
Unter Angelov/Ramizi legte das 2.-Liga-Interteam keine grossartige Siegesserie hin. Aber das Trainerduo führte Chur aus den Abstiegsplätzen über den Strich. Mit 15 Punkten ist Chur Tabellenzehnter. Dübendorf als Siebter und Buchs als Achter haben bloss einen Zähler mehr auf dem Konto. Allerdings beträgt der Vorsprung auf den Tabellenzwölften Frauenfeld nur drei Punkte; Ende Saison steigen die Teams auf den Rängen 12 bis 14 ab.

Hoffnungsträger Dario Negro
Als Hoffnungsträger bei Chur gilt der neue Sportchef Dario Negro. Vom erfahrenen Fussballfachmann erhofft man sich Impulse und Stabilität. Negro will, im Verbund mit dem Gespann Angelov/Ramizi, das Team im Frühling Schritt für Schritt aus der Abstiegszone auf einen Mittelfeldplatz führen. Kein einfaches Unterfangen. Chur startet am 10. März daheim gegen Leader Linth in die Rückrunde. Im zweiten Spiel trifft Chur auswärts auf den Tabellensechsten Banzenheid. (SL)

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