Aufsteiger Oensingen isst in der 2. Liga hartes Brot

Der FC Oensingen (SO) tut sich in der 2. Liga schwer. Es hapert vor allem im Angriff.

Bild: Die Aufstiegseuphorie vom Juni 2017 ist verflogen; Vereinsarchiv

Zuletzt gab es einen kleinen Lichtblick. Im Heimspiel auf der Bechburg trotzte Oensingen dem FC Trimbach ein 1:1-Unentschieden ab. Oensingens Torschütze war Jankovic in der 34. Minute.

Nur 5 Punkte und 6 Treffer
Die Zwischenbilanz nach einem Drittel der Meisterschaft sieht bescheiden aus. Oensingen steht auf dem 12. und letzten Tabellenplatz. In den acht Partien resultierten bloss fünf Punkte. Den einzigen Sieg fuhr der Aufsteiger in der allerersten Runde mit 3:1 gegen Bellach ein. Das Goalschiessen fällt Oensingen schwer. Das Team von Trainer Ernst Frei buchte erst sechs Treffer. Kein anderer Solothurner Zweitligist traf weniger häufig ins Schwarze.

Aufholjagd oder Abstieg
Wohin der Weg führt, wird sich im Frühling 2018 zeigen. Entweder kann sich die Mannschaft per Aufholjagd aus dem Abstiegssumpf befreien. Oder sie wird nächste Saison wieder in der 3. Liga kicken. Ein Abstieg wäre zwar kein Weltuntergang. Bedauerlich wäre eine Relegation aber schon. Denn 2018 feiert der FCO sein 90-jähriges Bestehen.

Blustavia, Mümliswil, Härkingen
Vor der Winterpause gibt es noch drei Chancen, um das Punktekonto zu erhöhen. Am 14. Oktober (Sa, 17 Uhr) tritt Oensingen beim ebenfalls punktebedürftigen SC Blustavia an. Blustavia hat auch erst fünf Zähler auf dem Konto. Danach spielt der FCO in Mümliswil (Mi, 18. Oktober). Abgeschlossen wird die Vorrunde am 21. Oktober (Sa, 17.30 Uhr) mit einem Heimspiel. Oensingen trifft auf den Mittelfeldlcub Härkingen. (SL)

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