39. Gippinger Stauseelauf an Silvester

Die Laufsaison im Aargau endet am 31. Dezember traditionell mit dem Gippinger Stauseelauf.

Bild: Gippinger Stauseelauf-Impression; Facebook

Beim Lauf um den Klingnauer Stausee vom 31. Dezember (Sonntag)  klingt nicht nur das alte Jahr aus. Hier wird auch die Serie der zehn Volksläufe im Kanton Aargau abgeschlossen. Der Stauseelauf  findet zum mittlerweile 39. Mal statt. Als Veranstalter zeichnet der Velo-Club Gippingen, der auch die bekannten Gipppinger Radsporttage ausrichtet.

Rund 1000 Läufer erwartet
Im Auftrag des Velo-Clubs  organisiert ein siebenköpfiges Team den Lauf. Erstmals OK-Präsident ist Philipp Hauenstein, der die Nachfolge von Thomas Suter antritt. Hauenstein und sein Team erwarten am 31. Dezember nahezu 1000 grosse und kleine Läuferinnen und Läufer. Gestartet wird in 26 Kategorien. Um 11.30 Uhr eröffnen die Frauen und Männer der Walking-Kategorie den 39. Stauseelauf.

Flache Strecke, beheizte Festwirtschaft
Die Strecke rund um den vor 80 Jahren angelegten See misst 7,53 Kilometer. Sie ist flach und besteht grösstenteils aus asphaltierten Wegabschnitten. Start, Ziel und die beheizte Festwirtschaft befinden sich in Gippingen. Nicht um den See, sondern durchs Dorf Gippingen führen die Laufstrecken der Schülerkategorien und der Jugend B. Die Jüngsten legen 700 Meter zurück, die Ältesten (14- und 15-Jährige) 2700 Meter.

Natalia Gemperle und Fikru Dadi
Die in Hallwil wohnende russische OL-Läuferin Natalia Gemperle, die Ehefrau des Fotografen Rolf Gemperle, gewann den Stauseelauf 2016. Sie siegte in der Gesamtwertung eine halbe Sekunde  vor der Berner Juniorin Delia Scablas. Bei den Männern gewann Fikru Dadi (Winterthur) fünf Sekunden vor dem Kestenholzer Max Studer. Dadi benötigte für die siebeneinhalb Kilometer 22 Minuten und 53 Sekunden. (SL)

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